Samstag, 12. September 2015

Die letzten Tage auf Bali und Rückkehr nach Perth

Nach unseren Tagen auf der Insel Gili Trawangan ging es mit dem Schnellboot wieder zurueck nach Bali.
Dort haben wir die letzten Tage noch in Kuta verbracht.
Wir haben uns wieder einen Roller gemietet und haben die wunderschoenen Straende im Sueden, sowie Tempel erkundet.
Sogar das Nachtleben, in einer riesen grossen achtstoeckigen Disco in Kuta, haben wir genossen.

Auf dem Roller erlebt man sehr viele aufregende Situationen. Der Verkehr ist ein ziemliches Durcheinander und alle fahren kreuz und quer.


Viele Roller haben eine Surfboard Halterung, um damit zum Strand zu fahren.


Falls mal das Benzin ausgeht, kann man an solchen Strassenstaenden nach tanken.


Ein paar weitere Bilder von unseren Strandbesuchen:



Diese "Gaben" stellen Indonesen jeden Morgen erneut auf, um ihren Gott zu ehren.
Mit drin ist immer ein Stueck Essen und sehr aufwaendige Verzierungen.








In jeden Tempel, den man in Indonesien besucht, muss man einen "Sarong" tragen, um die Beine zu bedecken. Sieht aber alles so ziemlich traditionell aus.


An unserem vorletzten Tag sind wir um 0:40 Uhr morgens aufgestanden, um zum Mount Batur im Osten zu fahren. Hier haben wir den Berg in purer Dunkelheit erklommen um puenktlich zum Sonnenaufgang oben zu sein. Der Aufstieg war sehr schwer, da man kaum etwas sehen kann, geniessen konnte man das also noch nicht sehr. Aber gerade noch oben angekommen wurde es sehr kalt und uns wurde ein wunderschoener Sonnenaufgang geboten. Leider war es sehr ueberfuellt, da dieser Berg ein grosser Touristenmagnet ist.







Aus diesen Loechern stroemt heisser Dampf, da der Mount Batur der einzig noch aktive Vulkan auf Bali ist.


Auf dem Weg nach unten haben wir noch kleine, wilde Affen gesehen, mit denen wir unser Fruehstueck geteilt haben.


Unser Guide auf dem aschehaltigem Sand, ein steiler und rutschiger Abstieg!

Wieder im Hotel angekommen, war unser "Urlaub" auch schon fast wieder rum und ein paar Tage spaeter ging es zurueck nach Australien.
Hier konnten wir auf unserem Rueckflug die Kueste des australischen Festlandes sehen.
Alles was man erkennen kann, ist grenzenloses "nichts" und rote Erde!


In Perth werden wir uns jetzt endgueltig um einen Job kuemmern, was durch die kalte Jahreszeit und wenigen anderen Backpackern hier hoffentlich keine grosse Herausforderung sein wird.

Donnerstag, 3. September 2015

Gili Trawangan

Die letzten Tage waren wir auf der Insel Gili Trawangan.
Diese liegt östlich von Bali und ist mit einigen Fähren, sowie Schnellbooten zu erreichen.



Wir haben uns für das Schnellboot entschieden und kamen nach zwei Stunden auch heile an.


Die Insel hat einen Umfang von nur Ca. 4 km und ist locker mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu umrunden. Ungefähr 700 Einwohner leben hier.



Motorbetriebene Fahrzeuge gibt es hier nicht, lediglich Pferdekutschen und Fahrräder.
Dafür, dass es eine sehr kleine Insel ist, gibt es ziemlich viele Hotels, Bars und Restaurants. Aber es kommt trotzdem ein Insel-Flair auf, wobei die sehr angenehmen 30 Grad auch zu beitragen.
Das Wasser ist Glas klar und sehr warm.



Die Tage auf der Insel haben wir mit Fahrrad fahren, am Strand entspannen und essen gehen verbracht.
Abends gibt es hier immer einen Nachtmarkt auf dem man leckere und günstige Spezialitäten finden kann.

Eine Sandburg und ein riesiges Loch haben wir natürlich, wie im typischen Strandurlaub, auch gebaut/gegraben :D



Hier gibt es auch endlich wieder frische Kokosnüsse, nur leider nicht selbst gepflückt.


Strand und lokale Boote auf der Insel:



Heute beim Schnorcheln am Strand habe ich sogar noch eine riesige Wasserschildkröte gesehen, nur leider hatte ich die Kamera nicht dabei :(

Morgen geht es schon wieder mit dem Schnellboot zurück nach Bali.
Wir werden die letzten 5 Tage in Kuta verbringen, uns aber einen Roller für die Zeit Mieten und damit die Gegend erkunden.

Die meisten Bilder der Insel sind noch auf meiner GoPro, somit kann ich diese erst hoch laden, wenn wir zurück in Perth sind und ich meinen Laptop habe.

Samstag, 29. August 2015

Bali

Letzten Sonntag sind wir nach 3:40 Stunden Flug mitten in der Nacht am Flughafen in Denpasar (Bali) angekommen.

Nach einer Stunde "Bluebird" Taxi suchen, weil die die sichersten sein sollen und nochmal einer weiteren Stunde Hotel Eingang in Kuta suchen, konnten wir uns endlich ins Bett legen.


Der erste Eindruck war ein wenig schockierend. Man fährt Monate lang, Zehntausende Kilometer durch Australien und es verändert sich bis auf die Landschaft und das Klima fast gar nichts.
Da fliegt man ein bisschen mehr als 3 Stunden nördlich und Zack ändert sich die komplette Welt.


Ein Straßenstand mit leckerem Kuchen:

Super nervige Touristen Läden, dafür aber mit ganz coolen und günstigen Klamotten:

Satay Spieße direkt von Grill:


Hier ist es typisch asiatisch, alle sprechen eine komische Sprache, es liegt Müll in jeder Ecke, Tausende hupende Roller umströmen einen und man wird von allen Seiten angeguckt.
Negativ muss das ja nicht alles direkt sein, immerhin sind es hier direkt mal wieder um die 28 Grad bei einer hohen Luftfeuchtigkeit.
Kuta ist nicht die aller schönste Stadt, wie wir am nächsten Morgen dann auf einem ersten Erkundungsgang fest stellen konnten.
Die ganze Stadt besteht aus Touristen Geschäften, man muss überall aufpassen nicht beklaut oder betrogen zu werden, eine Bar reiht sich an die andere und am Strand der echt schön sein könnte, wird man ununterbrochen von Verkäufern genervt.

Unser Ausblick vom Balkon in Kuta:

Der Müll, sowie alle Plastikflaschen werden im Garten gesammelt:


Eine praktische Surfhalterung für den Roller:

Massentransport:

Demnach ging es für uns nach zwei Nächten erst einmal ins 30 Kilometer entfernte Ubud.
Hier wohnen wir, wie in Kuta auch schon, in einem Hotel mit Doppelzimmer für umgerechnet 10$ die Nacht. Solch eine. Luxus kann man sich hier, genau so wie im Restaurant für Ca. 3$ essen gehen, täglich gönnen.
In Ubud gibt es viel zu entdecken, so waren wir an unserem ersten Tag im Affenwald, wo man kleine Äffchen hautnah erleben darf.
Des Weiteren kann man sich hier einen Roller für 6$ pro Tag mieten.
Nach einem Führerschein oder ähnlichem wird nicht gefragt. Falls man angehalten wird, bezahlt man einfach eine geringe Summe "Strafe" an den Polizisten und weiter geht es :D
Helmpflicht und Straßenverkehrsregeln gibt es hier auch nicht wirklich und so wird das fahren eine sehr aufregende Herausforderung.
In Kuta haben wir zwei Deutsche Urlauber kennen gelernt, mit denen wir uns auf den Weg zu Reisfeldern, Tempeln und Wasserfällen gemacht haben.




Hier wird Reis in riesigen Reisterassen angebaut:


Ein Wassertempel:

Oft gibt es hier schwarzen Sand, da die Insel von Vulkanen belagert ist:






Wenn man sich einmal an den Trubel gewohnt hat, lässt es sich doch ganz gut aushalten. Die meisten Indonesen können ganz gutes Englisch und so macht auch das lästige Verhandeln auf den Märkten keine großen Probleme.


Unser treuer Igor-Ersatz:


In den nächsten Tagen fahren wir in den Osten an den Hafen, von wo aus wir dann mit einem Schnellboot weiter auf die Traum-Insel Gili Trawangan wollen.
Ich bin einmal gespannt, wie sehr diese sich von den australischen Traumstränden, die wir in den letzten Monaten gesehen haben, unterscheidet.

Dienstag, 18. August 2015

Monkey Mia

Auf unserem Weg in Richtung Perth haben wir einen kurzen Abstecher nach Shark Bay und Monkey Mia gemacht.

Hier hat früher ein Fischer deine Fischabfälle ins Meer geworfen und immer wieder kamen Delfine, welche diese gefressen haben. Da jeden Tag Fischabfälle angefallen sind, haben sich die Delfine daran gewöhnt und kommen noch bis heute jeden Morgen an die selbe Stelle nach Monkey Mia.


Mittlerweile wird dies natürlich alles kommerziell genutzt und es wurde ein großes Ferienresort gebaut in das man 8,50$ Eintritt bezahlen muss, um bei dieser Fütterung der wilden Tiere dabei sein zu dürfen.


Für uns hat es sich aber trotzdem sehr gelohnt, da jeder von uns einmal einen Delfin aus nächster Nähe füttern durfte und man die Tiere Stunden lang aus nächster Nähe bestaunen konnte.